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Forschung

 

Geoarchäologie

Die Geoarchäologie beschäftigt sich mit Fragen der Archäologie unter Zuhilfenahme geowissenschaftlicher Methoden und Konzepte. Dabei steht die Rekonstruktion ehemaliger, vom Menschen beeinflusster Landschaften im Mittelpunk geoarchäologischer Forschung; in besonderem Maße die Wechselbeziehung Mensch-Umwelt.

Neben den unterschiedlichsten geowissenschaftlichen Methoden spielt die Datierung zur zeitlichen Einordnung der zu untersuchenden Phänomene eine herausragende Rolle. Dabei kommt der Lumineszenzdatierung eine besondere Bedeutung zu.

 

Lumineszenzdatierung

Die Lumineszenzdatierung zählt zu den dosimetrischen Datierungsmethoden und beruht auf der zeitabhängigen Akkumulation von Strahlenschäden in Mineralen. Die im Kristallgitter der Minerale erzeugten Strahlenschäden sind auf die ionisierende Wirkung der überall in der Natur vorkommenden radioaktiven Strahlung und in geringerem Umfang auch auf die kosmische Strahlung zurückzuführen. Die Anzahl der Strahlenschäden ist ein Maß für die aus der ionisierenden Strahlung absorbierten Energie, die bei geeigneter Stimulation in Form von Photonen freigesetzt werden kann. Diese Lichtemission wird als Lumineszenz bezeichnet. Da die Intensität des Lumineszenzsignals ein Maß für die im Mineral akkumulierte Energie (Dosis) darstellt, kann über die Dosisleistung , d.h. die Energie, die pro Zeiteinheit das Mineral aufgrund der ionisierenden Strahlung absorbiert, das Lumineszenzalter berechnet werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema: Lumineszenz

 

Paläo- und Umweltmagnetik (PUM)

Das PUM-Labor am LS Geomorphologie beschäftigt sich mit den magnetischen Eigenschaften von Gesteinen, Sedimenten und Böden. Diese Eigenschaften können zur Rekonstruktion von Paläo-Klimabedingungen und indirekt auch zur Datierung herangezogen werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema: Magnetik

 

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Universität Bayreuth -