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Sachsenlösse

Projektleiter: PD Dr. Markus Fuchs

Projektstart: 01.10.2008
Projektende: 31.12.2012
Projektnummer: FU 417/7-2
Geldgeber: DFG

Projektmitarbeiter:

Externe Partner:


Projektbeschreibung:

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Die Rekonstruktion der Umweltbedingungen des Spätpleistozäns in Mittelsachsen anhand von Löss-Paläobodensequenzen

 

Hinter dieser sperrigen Formulierung verbirgt sich die Eigenschaft der mächtigen Lössvorkommen in Mittelsachsen zur Archivierung wichtiger Informationen zu Klimaabläufen und vormals herrschenden Umweltbedingungen.

Detaillierte Boden- und Sedimentuntersuchungen, verbunden mit neuen Verfahren der Lumineszenzdatierung, legen die Umweltgeschichte dieses Raumes offen. Die Lössforschung in Sachsen reicht bis in die frühen 20er Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. Zunächst erfolgten Untersuchungen unter dem Aspekt der Sedimenteigenschaften, später unter genetischen Gesichtspunkten.

In den 1970er Jahren kaum die Lössforschung in Sachsen fast zum erliegen und wurde erst 2004 im Rahmen eines studentischen Projekts der TU Dresden (Lehrstuhl Physische Geographie, Prof. Dr. Faust) wieder aufgenommen.

Das von der DFG geförderte Projekt Sachsen Loesse schließt an diese Vorarbeiten an und versucht die bisher gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen und zu erweitern.

Während die pedologischen und lithostratigraphischen Arbeiten durch die Arbeitsgruppe in Dresden übernommen wird, bietet die im Bayreuther Labor durchgeführte Lumineszenzdatierung, auch aufgrund der methodischen Weiterentwicklung in den letzten Jahren, völlig neue Möglichkeiten für das Verständnis der Landschaftsentstehung und kann so einen entscheidenden Beitrag zum paläoklimatischen Prozessverständnis leisten.

 

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