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Abschlussarbeiten (BSc, MSc und Lehramt)

 

 

    • Genauere und schnellere Datierung durch neues Messprotokoll

      Messraum 

      Die optisch stimulierte Lumineszenz (OSL) ist eine der wichtigsten Datierungsmethoden für das Holozän und das jüngere Quartär. Dieses Verfahren kann über das emittierte Licht bei Stimulation der Quarzprobe die vorher in der Natur seit der letzten Belichtung absorbierte Dosis und so das Sedimentationsalter ermitteln. Üblicherweise wird die Dosis über das sog. Single-Aliquot-Regenerative (SAR) dose Messprotokoll an einzelnen Teilproben bestimmt. Mehrere Messschritte hintereinander (Aufheizen, Beleuchten, ionisierende Bestrahlung) an der gleichen Teilprobe ändern jedoch die Eigenschaften der Probe während der Messung, so dass Korrekturen notwendig werden.
      Neuerungen in der Messtechnik erlauben nun die Ausführung von Messschritten (z.B. Bestrahlung bei erhöhter Temperatur), die den in der Natur ablaufenden Vor-gängen ähnlicher sind. Dadurch scheint nicht nur eine genauere Bestimmung der absorbierten Dosis möglich, sondern auch eine Reduktion der Messzeit. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll die Zuverlässigkeit und Praxistauglichkeit dieses modifi¬zierten SAR-Protokolls an bekannten Proben getestet werden. Messungen werden in Bayreuth und – je nach Bedarf – in Bordeaux durchgeführt.
      Die Absolvierung des Labor-Kurses („Sedimentäre Sequenzen und Zeitbestimmung: Lumineszenzdatierung“) im Sommersemester wird hierzu angeraten.

      Interessenten können sich bei Dr. Christoph Schmidt (Geo II, Zi. 143) melden.

 

 

  • Weitere Abschlussarbeiten auf Anfrage

 

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